Das Treffen in Klingenberg am Main fand vom 15. – 18. Oktober 2026 auf dem Wohnmobilstellplatz Mainbergblick direkt am Main statt.
Unter dem Motto: „Oh wie ist es am Main so schön!“ hatten die Freunde Inge und Gösta eingeladen und ein sehr schönes Programm für uns vorbereitet.
Donnerstag, 15. Oktober
Zunächst fanden sich am Donnerstagnachmittag neun Wohnmobile auf dem für uns reservierten Platzteil des Stellplatzes ein. Schön im Kreis – eine tolle Wagenburg. Auf 17 Uhr gab es die offizielle Begrüßung und ein Gläschen Sekt! Dann hieß es auch schon fertig machen zum Abmarsch in die Klingenberg-City. Ein kleiner Spaziergang in der goldenen Abendsonne zum Gasthaus Rebstock. Dieses Lokal ist sehr urig – vielleicht schon etwas älter, aber voll funktionsfähig. Die Wirtin kocht selbst nach Hausfrauenart. Es war sehr lecker!! Auch die Getränke fanden guten Zuspruch, dennoch fanden wir im Dunkeln den Rückweg zu den Mobilen.
Freitag, 16. Oktober
Am Freitag bescherte uns der Wettergott einen wunderschönen goldenen Oktobertag, welchen wir voll genossen. Am Vormittag teilte sich die Gruppe auf: die sportlichen Radfahrer zog es zur Burgruine Clingenburg, die Läufergruppe begab sich auf den Rotweinwanderweg. Bei strahlendem Sonnenschein für beide Gruppen ein tolles Erlebnis, denn von beiden Punkten hatte man einen fantastischen Blick auf den Main. Die Radler kamen den Läufern wieder entgegen. Einige Aktive der Läufergruppe wanderten noch um den Weinberg herum und stiegen durch eine Schlucht wieder ins Tal.
Im Ort gab es zunächst noch Kaffee und Kuchen, einige Damen unternahmen noch einen kleinen Bummel durch die wunderschöne Altstadt von Klingenberg – einschließlich des Synagogenplatzes – dann trafen sich alle wieder bei den Womos. Da das Wetter weiterhin schön war, wurde in der Sonne gelesen, gestrickt, Wikinger-Schach gespielt. Einige spielten auch Karten. Für Nachschub beim Winzer sorgten einige fleißige Freunde per Rad.
Die Mobilküchen wurden in Gang gesetzt und im großen Kreis um die Fahne gab es eine gemütliche Runde. Erst essen, dann etwas trinken, gute Gespräche und ab und zu ein Liedchen gesungen (leider ohne Musikus). Es war – eingepackt in dicke Jacken und Decken – ein schöner Ausklang des Tages.
Samstag, 17. Oktober
Am Samstag sollte es eigentlich eine Radtour geben – eigentlich, aber bei 8° und Nieselregen wollte dies keiner. Auch nicht die beiden Freunde Ute und Robert, welche extra hierzu noch angereist waren. Aber was solls, die Bushaltestelle war nicht weit und der Bus kam! So erlebten wir die Stadt Miltenberg von ihrer glänzenden (nassen) Seite! Auch schön! Neben dem wunderschönen Marktplatz gab es auch das Gasthaus Riesen, das älteste Gasthaus Deutschlands!! Im Apothekenmuseum gab es eine Führung für uns bzw. zunächst für die Männer um 12 Uhr und für die Frauen um 13 Uhr. Aus Kapazitätsgründen, denn das privat geführte kleine Museum hatte nur ein geringes Platzangebot. Somit konnten die Frauen am Samstagvormittag noch shoppen gehen! Aber wir (Frauen) haben auch manch bauliches Kleinod gesehen: u. a. den alten jüdischen Friedhof.
Dann kam die Führung – sehr interessant. Das Museum war bis 2020 tatsächlich eine Apotheke und wurde dann 2021 vom Eigentümer in ein Museum umgewandelt. Die Dame erzählte von der Geschichte der medizinischen Forschung, wie diese zustande kam, über Heiler und Henker und immer wieder von den Apothekern, welche nicht nur Medizin, sondern auch Farben, Benzin, Alkohol, Gift u. a. hergestellt hatten. Aber es gab auch viele Gefäße aus aller Welt zu sehen, in welchen früher diverse Salben und Tinkturen aufbewahrt wurden. Viel Information in kurzer Zeit.
Danach fanden wir unsere Männer im Brauhaus FAUST in einem kleinen Zelt -daneben war noch eines frei und für uns Mädels genau richtig. Es gab Suppe und Kloß mit Soße, dazu Schwarzbier! So gestärkt fanden wir den Bus und kamen gut zurück. Nur dauerte der Regen weiter an, also wurden die Würstchen in den Pfannen gebraten und was ging wurde eingepackt.
Auf 18:30 Uhr trafen wir uns aber nochmals an der Fahne, um mit unserem Freund Christoph auf seinen Geburtstag anzustoßen. Danach gab es noch das obligatorische Gruppenfoto, das Dankeschön an Inge und Gösta und eine (besinnliche) Gutenachtgeschichte von Irmgard. Ein weiteres Zusammensitzen im Freien war auf Grund der Wetterlage nicht mehr möglich, so zogen sich alle in die warmen Hymers zurück.
Sonntag, 18. Oktober
Am Sonntagmorgen wurden noch schnell die Fahnen eingeholt und dann hieß es Abschied nehmen. Sind wohl alle gut nach Hause gekommen.
Es war ein harmonisches Treffen mit Freunden, zu denen auch die weit Angereisten aus Schleswig-Holstein, Antje und Peter sowie Martina und Siegfried mit Fräulein Gerda gehörten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Irmgard
