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Tour vom 28.08. bis 5.09.2020

Auf der Fahrt in den Norden ging es für uns erst einmal bis zum Stellplatz am Silbersee bei Frielendorf, dort übernachteten wir mit 3 Einheiten. Der Stellplatz liegt etwas abseits, hat aber ca. 200 Meter entfernt ein Schwimmbad und ein Bistro. Alles gut, die Nacht war ruhig. Gegen 9:30 Uhr fahren wir getrennt weiter. Wir kommen nach 2 Stunden in Minden am Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Porta) an. Das neu angelegte Areal macht einen guten Eindruck – ein Dudelsackspieler lässt etwas Schottenfeeling aufkommen- und im neuen Restaurant haben wir sehr gut gegessen. Danach fuhren wir zu Kanzlers Weide in Minden – dem Treffpunkt der ganzen Gruppe. Dieter hatte dort kurz die Freunde begrüßt und als alter Eingeborener einige Tipps zur weiteren Gestaltung des Abends gegeben.

Kanzlers Weide –ein großer Park- und Stellplatz mit Fußgängerbrücke über die Weser zur Innenstadt Minden/Westfalen. Ideal für Besichtigungen, insgesamt sind es 13 Einheiten.


Unser Freund aus der Schweiz hat Reifenprobleme, die wurden aber dann gemeinschaftlich mit Hilfe eines Reifenhändlers behoben. Die Begrüßung fand bei bestem Wetter bei den Mobilen statt, danach gestalteten die Teilnehmer den Abend in eigener Regie- einige fanden den Weg in die Altstadt von Minden.

Am Freitagmittag 28.08. konnten wir ein Weserschiff direkt am Stellplatz besteigen, welches uns auf der Weser zum Wasserstraßenkreuz -mit Schleusung- und auf den Mittellandkanal schipperte (fuhr). Bei Sonnenschein eine gute Sache. Im Anschluss dann eine Führung in und über die Schachtschleuse. Ein kurzer Fußmarsch hoch zur Hauptstraße und der Bus bringt uns wieder in die Nähe der Brücke, welche zum Stellplatz führt. Nach einem guten Abendessen in der Schiffsmühle fallen wir alle müde in die Betten.


Der nächste Tag (Samstag) beginnt gemütlich – jeder kann sich die Fahrt zum nächsten Ziel nach Hameln einteilen – es ist nicht weit. Am Nachmittag sind alle auf dem Campingplatz am Waldbad ca. 8 km vor der Stadt Hameln angekommen. Eine schöne Grünfläche –teils schräg- und gute Sanitäranlagen ergeben ein Wohlgefühl. Wir treffen uns alle und grillen und vespern –Es gibt zwei Fässchen Bier – somit kann uns auch ein Regenschauer nicht stören.


Sonntag, 30. August

Vor dem Platz wartet ein Bus auf uns- und artig mit Masken im Gesicht dürfen wir in die Stadt Hameln einfahren. Zunächst verweilen wir in einem wirklich schönen Stadtpark, von dort holen uns 2 Stadtführerinnen ab und geleiten uns in zwei Gruppen durch die sehenswerte Rattenfängerstadt. Es gibt tolle Häuser mit Fachwerk und Malerei zu bewundern, das Städtchen hat Atmosphäre. Die Ratten sind überall zu sehen… Zur Mittagszeit erwartet uns ein Passagierschiff und fährt uns 2 Stunden die Weser hinauf und hinunter (oder war es umgekehrt?) dabei gab es auch einen Gemüseeintopf. Wieder am Kai stand bereits der Rattenfänger leibhaftig vor uns! Er spielte auf seiner Oboe und gab lustige Verslein zum Besten –fangen wollte er uns nicht! Beschwingt zogen wir nun wieder in den Ort – zunächst um ein Eis zu essen- aber auch um das Glockenspiel am Hochzeitshaus zu erleben. Danach gings in den alten Pulverturm zu einem Glasbläser. Wobei – so viel geblasen hat er eigentlich nicht, eher gestaltet und geformt. Es war hoch interessant, mit welcher Geschwindigkeit und Geschicklichkeit er zunächst eine geriffelte Schüssel mit blauem Glasrand und später einen kleinen Pinguin auf der Eisscholle gestaltet hat. Natürlich konnte man diverse Teile käuflich erwerben….

Am Abend gab es im Platzlokal für alle vorbestelltes Essen – es war gut, aber der Wirt und seine Leute hatten wohl ein Organisationproblem.


Montag, 31. August

Heute ist Ruhetag, d.h. jeder macht was er will. Unsere sportlichen Freunde unternehmen eine Radtour zu einer Windmühle -welche sie gestern vom Schiff aus entdeckten- um sie zu besichtigen. Der Müller war hoch erfreut. Abends wieder kleine Runde – aber nicht allzu lange, denn es wird doch frisch.


Dienstag, 1. September

Es geht weiter nach Höxter. Auf dem Weg dorthin machen wir erst mal Station in Bodenwerder und besuchen den Baron von Münchhausen (kleines Museum), sehr nett, eine Dame gab sogar eine kleine Führung. Später konnten wir im Ort auch lecker essen. Leider überraschten uns immer wieder kräftige Regenschauer – welche auch in Höxter zunächst anhielten. Aber der Platz war reserviert – wir standen gut am anderen Ende…. Es gab lange Wege. Aber auch lauschige Ecken und so fand sich eine Frauengruppe bei Aperol und Prosecco in fröhlicher Runde zusammen- man erzählte, es wären auch ein paar Männer dabei gewesen…


Mittwoch, 2. September

Die Sonne scheint wieder und fast alle steigen auf die Räder –für die anderen gibt es ein Taxi. Denn zum ersten Ziel, dem Schloss und Kloster Corvay wollten alle mit. Es hat sich auch wirklich gelohnt – eine Anlage von außen wie von innen sehenswert!! Nach ca. 2 Std. radeln wir auf dem Weserradweg bei strahlend blauem Himmel nach Holzminden. Dieses Städtchen ist jetzt nicht sooo sehenswert- aber es gibt das Reichspräsidentenhaus und ein gutes Speiselokal!!!!! Am Abend eine kleine Runde auf dem Campingplatz in der Mitte der Straße– aber nicht sehr lange, die Temperaturen gehen auf 12° zurück!!


Donnerstag, 3. September

Leider ist es kühl und sehr bedeckt, aber eine größere Gruppe schwingt sich auf die Räder und fährt – überwiegend ansteigend- nach Fürstenberg, um die dortige Porzellan-Manufaktur zu besichtigen. Beeindruckt kommen sie zurück. Leider meint der Wettergott heute –es wäre wieder Zeit für Regen und somit ziehen wir uns alle in die eigenen Behausungen zurück. Allerdings nicht ohne vorher in Höxter nochmals einzukehren. Wir z.B. im Strullenkrug! War sehr gut.

Freitag, 4. September

Es geht weiter nach Hannoversch-Münden. Wieder jeder für sich – mit div. Stopps unterwegs -wir fahren allerdings durch, denn es regnet. Die Auffahrt auf den Campingplatz ist etwas schwierig – eine schmale Brücke mit Tonnage-Begrenzung – wir dürften eigentlich gar nicht darüber – aber alle schaffen es. Einige machen sich bald auf den Weg in die Stadt, besuchen Dr. Eisenbarth, gehen sehr gut essen, bummeln- treffen Freunde und gemeinsam besichtigen wir die Stadtkirche sowie den Weserstein. Auch in Hannoversch-Münden gibt es viele schöne Häuser, Fachwerk sowie barocke Malerei, aber nicht alle Bürger haben wohl das Geld diese Schätze zu erhalten. Am Abend auf dem Platz stellen wir fest, dass es ein trockenes Fleckchen für ein vorletztes großes Treffen gäbe: unter der Straßenbrücke! Gesagt, getan –es sind noch einmal alle versammelt, die Stimmung ist super. Aus fast jedem WoMo kommen Getränke und zum Höhepunkt gibt es verschiedene Dankesworte.

Samstag, 5. September

Am Samstag dann noch eine Stadtführung, am Mittag für einzelne Damen danach noch ein Shopping-Erlebnis!!!

Somit geht auch diese Tour einmal zu Ende – es war interessant und harmonisch, wenn auch teilweise anstrengend. Aber es ist auch toll, dass alle die Tour unfallfrei und bei guter Stimmung überstanden haben. Die Heimfahrt in den Süden gestaltete dann jeder wieder für sich ….

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